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29.01.2018
Forderung nach Verlängerung der Wohnsitzauflage
Die Wohnsitzauflage für anerkannte Asylbewerber muss verlängert werden. Ausnahmen sollten lediglich dann gelten, wenn ein Arbeitsplatz vor Ort nachgewiesen werden kann. Anderenfalls droht eine zusätzliche Wanderungsbewegung in die großen Städte. 
Stefan Evers, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Im August 2019 läuft die Wohnsitzauflage für anerkannte Asylbewerber aus. Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen sagt dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, Stefan Evers:

„Die Wohnsitzauflage für anerkannte Asylbewerber muss verlängert werden. Ausnahmen sollten lediglich dann gelten, wenn ein Arbeitsplatz vor Ort nachgewiesen werden kann. Anderenfalls droht eine zusätzliche Wanderungsbewegung in die großen Städte. Die Kapazitäten des Berliner Wohnungsmarkts sind allerdings bereits jetzt strapaziert, das gleiche gilt für die soziale Infrastruktur. Mit der Aufhebung der Wohnsitzauflage droht eine weitere Verschärfung. Michael Müller verhandelt am Koalitionstisch in der AG für Wohnungsbau, Mieten und Stadtentwicklung.  

Die CDU-Fraktion Berlin fordert ihn deshalb auf, im Sinne unserer Stadt und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in dieser Frage klar Position zu beziehen. Die Verlängerung der Wohnsitzauflage liegt in der gegenwärtigen Situation im wohnungspolitischen Interesse aller deutschen Großstädte. Ihre Aufhebung hingegen würde zu einer weiteren Verknappung der Wohnraumversorgung im unteren Mietsegment führen und so die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander ausspielen."

 



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