Hintergrund
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Aktuelle Meldungen
15.09.2016 | CDU-Fraktion Berlin
GSW-Rückkauf á la Linke bedeutet mehr als 1.000% Aktionärsrendite
Berlin sollte selber bauen und selbstgenutztes Wohneigentum fördern
Dei CDU-Fraktion Berlin erteilt dem Vorschlag der Linkspartei, die GSW zu rekommunalisieren, eine klare Absage. Schon der Fehler des GSW-Verkaufs durch Rot-Rot war ein Fehler, betonte Matthias Brauner heute. Ein überteuerter Rückkauf wäre ein Doppelfehler.
Matthias Brauner, bau- und wohnungspolitischer Sprecher
Matthias BRAUNER, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt:
„Eine Rekommunalisierung der GSW, wie sie die Partei `Die Linke´ jetzt vorgeschlagen hat, ist das Gegenteil von sinnvoller und vor allem bezahlbarer Wohnungspolitik.

Nach derzeitigen Schätzungen würde ein Rückkauf die Landeskasse heute bis zu 5 Mrd. Euro kosten. Dies stünde im krassen Missverhältnis zu den einst erlösten 405 Mio. Euro. Gleichbedeutend würde das Land Berlin den GSW-Käufern – zum zweiten Mal – einen enormen Gewinn kredenzen. Deshalb: Der Verkauf der GSW durch Rot-Rot war bereits ein Fehler. Ein überteuerter Rückkauf wäre ein Doppelfehler!

Mit der nachhaltigen Wohnungsbaupolitik der vergangenen 5 Jahre hätte dies im Übrigen auch nichts mehr zu tun.

Anstelle dessen sollte das Land Berlin besser im Rahmen eines erweiterten Wohnungsbauförderfonds Mittel bereitstellen und damit den Bau von mindestens 50.000 Wohnungen fördern helfen. Gleichzeitig hätte man damit Zugriff auf die Miethöhe. Dies würde die dringend benötigte Entlastung am Wohnungsmarkt schaffen.

Und dies ist auch das Ziel der CDU immer gewesen. Deshalb setzen wir uns verstärkt für den Wohnungsneubau ein. Speziell bei der Eigentumsförderung setzen wir auf junge Familien. Unser Vorschlag: Beim Ersterwerb einer Wohnung bis zu einem Wert von 300.000 Euro verzichtet das Land auf Zahlung von Grunderwerbsteuer. Die Höhe der Nebenkosten bei einem Erwerb von Wohneigentum ist bislang ein nicht unerheblicher Hinderungsgrund.

Damit korrespondierend haben sich nach einer Forsa-Umfrage auch die Berlinerinnen und Berliner mehrheitlich für eine gezielte Förderung von Familien beim Wohneigentum ausgesprochen.“