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13.06.2016 | CDU-Fraktion Berlin
"Quereinsteigersyndrom": Absehbarer weiterer Qualitätsverlust durch noch mehr Regelunterrichtserteilung durch Referendare
Nach Plänen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sollen Referendare künftig bereits nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit als Vollzeitlehrer arbeiten. Die CDU-Fraktion Berlin lehnt dieses ab.
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hildegard BENTELE, erklärt:

„Diese weitere Qualitätsabsenkung war durch die verstärkte Einstellung von Quereinsteigern, die ihre pädagogische Ausbildung berufsbegleitend absolvieren, absehbar. Wir hielten und halten diese für falsch und haben schon früh davor gewarnt und uns dagegen ausgesprochen.

Unsere (Grundschul-) Kinder haben das Recht auf Unterricht durch Fachkräfte und unsere angehenden Lehrer das Recht auf eine qualitative Ausbildung nicht nur im theoretischen, sondern auch im praktischen Teil. Referendare sollten, so wie in anderen Bundesländern auch, eine geringe Stundenzahl selbständig unterrichten, begleitet von Mentoren und ohne Anrechnung auf die Lehrerstunden. Was Berlin jetzt noch mehr bekommt, sind „Pädagogen“ im Schnelldurchgang. Was ein zweites Staatsexamen noch wert ist, wenn Referendaren schon zu Beginn des Referendariats eine unbefristete Anstellung zugesagt wird, kann sich jeder ausrechnen.“


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