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26.02.2016 | CDU-Fraktion Berlin
Taser - eine wichtige Alternative zum Schusswaffengebrauch?
In einem innenpolitischen Fachgespräch diskutierte die CDU-Fraktion Berlin gestern mit Experten die Frage, ob Taser eine Alternative zum Einsatz von Schusswaffen bei der Polizei sein kann. 
Ist der Taser trotz der Risiken ein vergleichsweise mildes Mittel? Kann er die Lücke zwischen Schlagstock und Pistole schließen? Diese und weitere Fragen erörterte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, Dr. Robbin Juhnke, gestern im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Experten.

In Deutschland verwendet bisher nur das Sondereinsatzkommando (SEK) bei seinen Einsätzen sog. Elektroschockpistolen – kurz Taser. Mit zwei oder vier mit Widerhaken versehenen Projektilen wird dabei in Richtung der Zielperson geschossen. Elektrisch aufgeladene Teile sorgen dafür, dass die gefährliche Person durch Elektroschocks sofort für kurze Zeit bewegungsunfähig gemacht wird. Aber nicht nur das SEK, sondern auch die Streifenpolizei wird gerade in einer Großstadt wie Berlin regelmäßig zu gefährlichen Einsätzen gerufen und mit unberechenbaren Angreifern konfrontiert. Deshalb und gerade nach tödlichen Zwischenfällen, wie dem am Neptunbrunnen im Jahr 2013 oder der Messerattacke eines Islamisten in Berlin-Spandau im vergangenen Jahr, wird der Einsatz von Tasern auch bei der Streifenpolizei kontrovers diskutiert. In Frankreich, England und der Schweiz kommt er bereits fl ächendeckend zum Einsatz. Wir fragen uns deshalb, ist der Taser für die Berliner Polizei ein geeignetes Mittel, um den Einsatz effizient und mit einem geringen Verletzungsrisiko zu gestalten.

Folgende Experten diskutierten mit uns: 
  • Silvan Gort, Chef Persönliche Sicherheit bei der Interventionseinheit der Stadtpolizei Zürich
  • Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB (DPolG)
  • Horst G. Sandfort, Taser International


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