Hintergrund
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Aktuelle Meldungen
15.07.2015
Wichtige Verbesserungen durchgesetzt
Heute geht das Schuljahr 2014/2015 zu Ende. Die CDU-Fraktion Berlin schaut auf das vergangene Schuljahr zurück und stellt der rot-schwarzen Schulpolitik ein Zeugnis aus.
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hildegard BENTELE, erklärt zum Schuljahresende:

„Ich gratuliere allen Schulabgängern zu den bestandenen Prüfungen und wünsche allen anderen Schülern sowie ihren Lehrern erholsame Ferien. Mit dem heutigen Tag geht ein ereignisreiches Schuljahr zu Ende:

Auf Druck der CDU-Fraktion liegt nun ein Gesetzesentwurf vor, nach dem das Regeleinschulungsalter wieder bei 6 Jahren liegen wird. Eine frühere Einschulung sowie die Rückstellung um ein Jahr werden auf Antrag weiterhin möglich bleiben.

Die CDU hat sich früh und als einzige Partei dafür eingesetzt, dass der Entwurf der neuen Rahmenlehrpläne überarbeitet und erst ein Jahr später als geplant eingeführt wird. Somit haben alle Beteiligten ausreichend Zeit bekommen, ihre Positionen zu formulieren und einzureichen. Die CDU-Fraktion wird weiter darauf dringen, dass der Geschichtsunterricht auch Geschichtsunterricht bleibt und die Koalitionsvereinbarung „weniger, aber verbindliche Inhalte“ als Hauptziel des neuen Rahmenlehrplans erreicht wird.

Die im laufenden Haushaltsjahr notwendig gewordene Umschichtung im Etat der Bildungsverwaltung, um 1.900 zusätzliche Schulhelfer-Stunden zu finanzieren, zeigt auf, welche Defizite bei der Ausstattung im Bereich der Inklusion mittlerweile aufgelaufen sind. Diese gilt es dringend zu schließen, und zwar bevor neue Schritte bei der Inklusion gemacht werden.

Steigende Schülerzahlen an Schulen mit besonderem Profil, wie bspw. den Europaschulen oder den Begabten-Klassen, weisen darauf hin, dass Vielfalt und Internationalität an den Berliner Schulen nachgefragt sind. Schulen, die solche Konzepte erfolgreich entwickeln und anbieten, brauchen Spielräume und keine starren Vorgaben. Deshalb müssen - zumindest vorübergehend – Dreizügigkeit (wie bei den Begabten-Klassen im kommenden Schuljahr am Rosa-Luxemburg-Gymnasium) oder auch Einzügigkeit (wie bspw. ein griechischer SESB-Zug an der Homer-Grundschule) möglich sein.

Gute Schule hängt in hohem Maße von guten Lehrern und Schulleitern ab. Deshalb freuen wir uns, dass die von uns angeregten Verbesserungen, wie die Einführung eines verpflichtenden Fortbildungstages im Rahmen der Präsenztage und die höhere Besoldung der Grundschulleiter (CDU-Fraktionsbeschluss Juni 2014, Umsetzung im kommenden Haushalt) sowie die Einrichtung einer Schulleiterakademie (Arbeitsaufnahme August 2015) umgesetzt werden konnten.

Das Thema Schulsanierung und Schulneubau hat in der wachsenden Stadt und aufgrund der Versäumnisse der letzten Jahre eine Dimension angenommen, die - neben den Punkten Finanzen und Personal - nach neuen Lösungen verlangt. Wir haben hierfür die Einsetzung einer Arbeitsgruppe von Experten vorgeschlagen, die sich ohne politische Scheuklappen und Denkverbote mit der Frage schlankerer Strukturen und schnellerer Verfahren auseinandersetzen soll.“


Termine