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03.06.2015 | CDU-Fraktion Berlin
Zweisäulenmodell (ISS und Gymnasium) muss bei Schulverbünden wesentliches Element bleiben
Der Schulexperte der CDU-Fraktion, Stefan SCHLEDE, erklärt:
Stefan Schlede, Schulexperte der CDU-Fraktion Berlin
„Dem Vorschlag der Senatorin Scheeres, Integrierten Sekundarschulen (ISS) die Möglichkeit zu eröffnen, sich zu sogenannten Schulverbünden zusammenzuschließen, um eine gemeinsame gymnasiale Oberstufe (GO) aufzubauen, ist grundsätzlich zuzustimmen. Eine solche Maßnahme hat möglicherweise das Potential, die Nachfrage an ISS ohne eigene GO zu stärken. Allerdings erscheint es der CDU-Fraktion fraglich, ob das von der Bildungsverwaltung favorisierte Prinzip der Heterogenität der Schülerschaft an ISS zum Ziel einer relativ homogenen Leistungsgruppe von mindestens 50 Schülern in der Einführungsphase führen kann.

Für die CDU-Fraktion bleibt wichtig: Bei den genannten Handlungsvorschlägen muss die Struktur des durch die Schulreform im Jahr 2010 eingeführten Zwei-Säulen-Modells (ISS und Gymnasium) deutlich bleiben. So muss auch die Berufsorientierung als wesentliches Merkmal der ISS gestärkt werden. Dies könnte beispielsweise über eine weiterreichende Verbundlösung von ISS und Wirtschaft geschehen.

Neben der akademischen Ausprägung der Bildungslandschaft ist die duale Ausbildung als international anerkanntes Qualitätsmerkmal des deutschen Bildungssystems unverzichtbar.“