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11.04.2014 | CDU-Fraktion Berlin
Quereinsteiger in den Schuldienst nur unter bestimmten Bedingungen
Angesichts der Debatte um die Einstellung von Quereinsteigern in den Berliner Schuldienst erklärt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, Hildegard Bentele:
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
„Die Koalition hat im neuen Lehrkräftebildungsgesetz bewusst die Option geschaffen, auch Absolventen mit erster Staatsprüfung oder Diplom-, Master-oder Magisterabschluss, der auch an einer Fachhochschule erworben sein kann, den Weg in den Berliner Schuldienst zu ermöglichen, um bestimmte Fächer, vor allem auch an Berufsschulen, mit berufserfahrenen Experten abzudecken. Der ‚Quereinstieg‘ insbesondere derjenigen Bewerber, die nur ein Fach studiert haben und ein zweites noch nachstudieren müssen, sollte sich jedoch stets auf eine sehr kleine Anzahl beschränken. Priorität muss die Einstellung von voll ausgebildeten Lehrkräften sein.

Damit die sogenannten ‚Quereinsteiger‘, die keine akademische pädagogische und didaktische Ausbildung durchlaufen haben, im Schulalltag bestehen können und erfolgreiche Lehrer werden, muss eine Reihe von Bedingungen gegeben sein:
  • Quereinsteiger werden durch Schulpraktiker auf ihre Eignung getestet, idealerweise legen sie vor dem Berufseinstieg als Lehrer ein Praktikum an einer Schule ab.
  • Die Lehrverpflichtung für Quereinsteiger während des Referendariats darf nicht höher als die der pädagogisch und didaktisch vorgebildeten „normalen“ Referendare sein.
  • Die ohnehin geringe Anzahl von 60 nachgewiesenen oder noch zu studierenden Semesterwochenstunden für das zweite Fach werden nicht weiter abgesenkt.
  • Ein Quereinsteiger, der ein zweites Fach von Anfang an studieren muss, unterrichtet dieses Fach erst, wenn er sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat.
  • Festanstellungen erfolgen erst nach in beiden Fächern bestandenem Referendariat.
  • Quereinsteiger nehmen in den ersten fünf Jahren nach dem Referendariat verpflichtend an Fortbildungen in ihren Fächern teil.“


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